SmartForest 2026 – Forest meets Innovation

Am 12. und 13. März 2026 trafen sich auf dem Campus der TU München in Freising führende Expert:innen aus Wissenschaft, Praxis und Technologie, um gemeinsam an Lösungen für eine nachhaltige, klimaangepasste und digitalisierte Waldbewirtschaftung zu arbeiten.

Im Zentrum standen Themen wie Künstliche Intelligenz, digitale Zwillinge und datengetriebene Entscheidungsprozesse – zentrale Bausteine für den „Wald der Zukunft“.

Mit dabei waren höchstbrisante Vorträge über neue Algorithmen zur Segmentierung von 3D-Punkwolken wie SegmentAnyTree und TreeX sowie auch Gespräche und Vorträge über die praxisnahe Nutzung von Software für die digitale Revolution in der Forstbewirtschaftung (z.B. WoodInVision).

Auch wir waren mit mehreren Beiträgen vertreten und brachte unsere Expertise in innovativen Forstdatenlösungen aktiv ein.

(c) wetransform GmbH

In der Keynote „Digitaler Wald. Analoges Denken. Schluss mit den Kästchen!“ setzte Günther Bronner wichtige Impulse für ein Umdenken im Umgang mit digitalen Systemen in der Forstwirtschaft.

Darüber hinaus zeigte Gabriel Vögerl, krankheitsbedingt vertreten durch Günther Bronner und Martin Keuschnigg, in seinem Vortrag, wie eine einzelbaumbezogene Bewirtschaftung auf Basis von Punktwolken ein neues Paradigma für nachhaltiges Forstmanagement ermöglichen kann.

Im Zentrum steht dabei die Abkehr von klassischen, flächenbasierten Unterteilungen hin zu einer detaillierten Betrachtung einzelner Bäume. Grundlage dafür sind hochaufgelöste 3D-Daten (Forest Point Clouds), aus denen sich strukturelle Eigenschaften, Zustände und Entwicklungen präzise ableiten lassen.

Dieser Ansatz eröffnet neue Möglichkeiten für Planung und Entscheidungsfindung: Maßnahmen können gezielter, differenzierter und näher an der tatsächlichen Waldstruktur umgesetzt werden. Gleichzeitig wird die Verbindung zwischen Datenerhebung und praktischer Anwendung gestärkt – ein zentrales Thema der gesamten Konferenz.

Auch praxisnah konnten wir überzeugen: In einer Outdoor-Session demonstrierten Martin Keuschnigg und Albert Villalobos den Einsatz von Handheld-Scannern für die Waldinventur und machte digitale Technologien direkt im Wald erlebbar.

(c) wetransform GmbH

Fazit und Ausblick

Die SmartForest-Konferenz bietet eine einzigartige Plattform für interdisziplinären Austausch und Vernetzung – genau dort, wo Innovation entsteht.

Umweltdata nutzte diese Gelegenheit, um bestehende Partnerschaften zu stärken, neue Impulse aufzunehmen und aktiv an der Weiterentwicklung datengetriebener Lösungen für die Forstwirtschaft mitzuwirken.

Unser Fazit: Die Zukunft des Waldes ist digital – und sie entsteht durch Zusammenarbeit. Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam mit starken Partnern weiterzugehen.